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Die German Longitudinal Election Study (GLES) beobachtet und analysiert mit Blick auf drei Bundestagswahlen (2009, 2013 und 2017), wie die Wählerschaft auf neue komplexe Konstellationen elektoraler Politik reagiert.

In diesem bislang umfassendsten Projekt der deutschen Wahlforschung werden als Datenbasis Querschnitts- und sowohl kurz- als auch langfristige Längsschnittumfragen eingesetzt und mit einem Kandidatensurvey, einer Analyse von TV-Duellen sowie Inhaltsanalysen der Medienberichterstattung kombiniert.

Die Studie wird von Prof. Dr. Hans Rattinger (Universität Mannheim, bis 2014), Prof. Dr. Sigrid Roßteutscher (Universität Frankfurt), Prof. Dr. Rüdiger Schmitt-Beck (Universität Mannheim), Prof. Dr. Harald Schoen (Universität Mannheim, seit 2015), Prof. Dr. Bernhard Weßels (Wissenschaftszentrum Berlin) und Prof. Dr. Christof Wolf (GESIS, seit 2012) geleitet und in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Wahlforschung durchgeführt. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als Langfristvorhaben gefördert.